Großbritannien sagt NEIN zum Überwachungsstaat
Man mag es kaum glauben. Doch auch hier kann man doch hin und wieder eine Jubelmeldung verkünden. Der neue britische Premier will Vorratsdatenspeicherung und Internetsperren abschaffen, biometrische Personalausweise sollen gar nicht erst eingeführt werden.
Die groß angelegte Überwachung der Bürger scheint in Großbritannien nicht mehr zeitgemäß zu sein. Während im Fernsehen die letzte Staffel der Container-Show “Big Brother” läuft, kündigt die neue konservativ-liberale Regierung eine radikale Kehrtwende bei der inneren Sicherheit an. Vorratsdatenspeicherung und Internetsperren sollen abgeschafft, biometrische Personalausweise gar nicht erst eingeführt werden. Voran schreitet der seit 11. Mai amtierende Premierminister David Cameron. Zum Gram der Geheimdienste verzichtet er auf besonderen Personenschutz und gilt damit in den Augen vieler als leichtsinnig. Die Downing Street weist diesen Vorwurf zurück. Cameron achte sehr wohl auf seine Sicherheit und gehe keine unkalkulierbaren Risiken ein.
Weiter so!
Quelle: Der Standard
